Durchblutungsstörungen

Als Schlaganfall (Apoplex) bezeichnet man eine akut aufgetretene Lähmung von einem Arm und Bein, manchmal auch mit Sprachstörung oder Bewußtlosigkeit. Die Symptome können ganz gering oder aber auch sehr ausgeprägt sein. Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und müssen immer als Notfall angesehen werden.

Als Ursache besteht am häufigsten eine Durchblutungsstörung in einem Hirngebiet. Vor einer Behandlung muß immer die Ursache abgeklärt werden. Neben den Hirninfarkten durch Gefäßverschluß, gibt es auch Hirnblutungen z.B. bei Bluthochdruckerkrankung oder geplatzten Blutgefäßen (Aneurysma). Letzteres zeigt oft eine Subarachnoidalblutung (SAB). Bei einem solchen Verdacht muß unbedingt sofort eine Computertomographie der Kopfes (CT) durchgeführt werden.

Als TIA (transiente ischämische Attacke) bezeichnet man eine nur kurz anhaltende Durchblutungsstörung des Gehirn, die sich wieder ganz zurückbildet. Sie ist eine wichtige Warnung vor dem drohenden Hirninfarkt. Neben der neurologischen Untersuchung ist die Ultraschall-Untersuchung der Halsschlagadern und der Hirngefäße (Dopplersonographie) und das EEG eine wichtige Untersuchung. Mit der Kernspintomographie können heute sehr früh kleine Hirninfarkte ohne Gefährdung und Strahlenbelastung dargestellt werden. Zusätzlich sind Darstellung der Gefäße im Kopf, des Halses, evtl. des Brust- und Bauchraums (MRA) in manchen Situationen sinnvoll. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und den Risikofaktoren (Bluthochdruck, Blutfette, Diabetes, Nikotin, Alkohol) und muß durch Krankengymnastik versuchen Behinderungen auszugleichen.

Vorsorgeuntersuchungen

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