Kernspintomographie

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein modernes diagnostisches Verfahren, mit dem detailgetreue Schnittbilder des menschlichen Körpers ohne Einsatz von Röntgenstrahlen erstellt werden.
Der Hauptanwendungsbereich besteht in der Diagnostik des Gehirns, des Rückenmarkes sowie der Gelenke, Weichteile und des Knochenmarkes. Daneben können auch innere Organe des Brust- und Bauchraumes untersucht werden. Die MR Mammographie liefert gute diagnostische Ergebnisse in Ergänzung zur Mammographie und Ultraschalluntersuchung der Brust.
Die Kernspintomographie ist in den letzten Jahren neben der Sonographie zur Standarduntersuchung des Gefäßsytems (nicht jedoch der Herzkranzgefässe) geworden.

Wir verwenden für unsrer Untersuchungen einen 1,5 Tesla Excite Gerät der Firma General Electric. Die hohe Feldstärke des Magneten garantiert höheren Bildkontrast und kürzere Untersuchungszeiten als bei Geräten geringerer Feldstärke.

Die Bauart des Magneten ist patientenfreundlich, bei vielen Untersuchungen bleibt der Kopf außerhalb des eigentlichen Gerätes.
Platzangst ist demnach nur eine gelegentliche Problematik. In diesen Fällen kann die Untersuchung unter Gabe eines Beruhigungsmittels durchgeführt werden.
Bitte beachten Sie unser Aufklärungsformular für MRT Untersuchungen. In manchen Fällen (z.B. bei Trägern eines Herzschrittmachers) kann keine MRT Untersuchung durchgeführt werden.
Wir führen im Diagnostikzentrum alle gängigen MRT Untersuchungen des Kopfes, Körpers und des Stütz- und Bewegungsapparates, sowie der Gefäße durch.

Was passiert während einer MR-Untersuchung?

Nachdem Sie alle metallischen Gegenstände entfernt haben, werden Sie von der/dem Medizinisch-technischen Radiologieassisten/in (MTRA) auf einem speziellen Tisch gelagert. Ihr Kopf wird in einer gepolsterten Plastikmulde oder auf einem Kissen gelagert. Dann wird der Tisch in das Gerät hereingefahren. Während der Untersuchung können Sie mit der/m MTRA sprechen.
Um möglichst klare Bilder zu erhalten, ist es wichtig, dass Sie sehr ruhig und entspannt liegen. In manchen Fällen werden Sie gebeten, bis zu 30 Sekunden lang den Atem anzuhalten. Jegliche Bewegung, insbesondere Ihres Kopfes oder Rückens (selbst die Bewegung des Kiefers beim Sprechen) während der Messung verschlechtert die Bildqualität erheblich. Während das Gerät Aufnahmen Ihres Körpers macht, hören Sie sich schnell wiederholende, laute Klopfgeräusche aus dem Inneren des MR-Geräts. Deshalb erhalten Sie einen Gehörschutz. Die gesamte Untersuchung dauert gewöhnlich zwischen 15 und 30 Minuten.

Vorsorgeuntersuchungen

Das Diagnostikzentrum für Radiologie und Neurologie bietet zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen mit High-Tech-Diagnostik an.