Osteodensitometrie

Osteoporose Information

Die Osteoporose ist eine schleichende, fortschreitende Erkrankung des Knochengewebes die sich zunächst lange Jahre ohne Symptome oder Schmerzen entwickeln kann.
Sie führt zu einer Stabilitätsminderung des Knochengewebes und in der letzten Konsequenz zum Auftreten von Knochbrüchen, die ohne eigentliches Unfallereignis auftreten können.

Über 50% der über 50jährigen, hier Frauen deutlich häufiger als Männer, haben eine verminderte Knochendichte, die einen Risikofaktor für eine Osteoporose darstellt.

Diese Knochendichte ist mit hoher Genauigkeit messbar. Dies geschieht durch die Osteodensitometrie oder Knochendichtemessung.
Ziel ist es, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen, um durch eine rechtzeitige Behandlung die späteren Komplikationen (Knochenbrüche) zu verhindern.

Vom Grundsatz her ist eine Knochendichtemessung daher eine Vorsorgeuntersuchung um die Erkrankung zu erkennen bevor sie Beschwerden macht.

Im Diagnostikzentrum führen wir die Osteodensitometrie als quantitative Computertomographie seit 1987 durch. Bei dieser Methode werden Schichtbilder dreier Lendenwirbel aufgenommen und die Knochendichte hieraus berechnet.
So erhält man einen absoluten Wert der Knochendichte. Bei der Messung gelten Werte über 120mg/ccm als normal, Werte zwischen 120mg/ccm und 80mg/ccm entsprechen einer Osteopenie und bei Werten unter 80mg/ccm geht man von einer Osteoporose aus.

Leider ist die Knochendichtemessung nicht als Vorsorgeleistung im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verankert.
Ausgenommen hiervon sind lediglich Patienten, bei denen die Osteoporose bereits zu einem Knochenbruch ohne adäquates Unfallereignis geführt hat.
In allen anderen Fällen wird die Leistung dem Patienten direkt in Rechnung gestellt. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten regelmäßig.

Vorsorgeuntersuchungen

Das Diagnostikzentrum für Radiologie und Neurologie bietet zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen mit High-Tech-Diagnostik an.